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Beschreibung

1. Andrea Biasiotto – Prosecco

Die »Azienda Viniviticola Biasiotto« ist ein kleines Weingut in Vas bei Valdobbiadene, mitten im Prosecco-Gebiet. Der Familienbetrieb unterhält Weinberge nicht nur im Veneto, sondern auch im angrenzenden Friaul, was ihm eine gewisse Vielfalt in der Weinkarte ermöglicht.

Das erklärte »Lieblingskind« des Hauses aber ist der Prosecco – wohl auch deshalb wurde er nach dem Junior-Chef benannt. Der wiederum hat den elterlichen Betrieb mittlerweile übernommen und sorgt in vierter Generation dafür, dass sich sein Prosecco von der immer stärker in den Vordergrund drängenden Industrieware dadurch unterscheiden, dass auch er die Kunst des Winzers widerspiegelt.

Der sortenreine Prosecco wird aus der Prosecco-Traube gewonnen, einer alten venezianischen Rebsorte, die bis heute hauptsächlich in der Region um die Gemeinden Valdobbiadene und Conegliano angebaut wird.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Qualitäten, dem Prosecco »Frizzante« und dem deutlich hochwertigeren aber auch teureren Prosecco »Spumante« . Der »Frizzante« ist ein Perlwein, zu erkennen am Weinkorken, der sein »bisschen Leben« nur allzu oft der Tatsache verdankt, dass dem ursprünglich stillen Weißwein Kohlensäure zugesetzt wurde. Die verflüchtigt sich nach dem Öffnen für gewöhnlich schnell und lässt im wahrsten Sinne des Wortes einen schalen Geschmack zurück.

Der »Spumante« hingegen ist ein Schaumwein, hergestellt in natürlicher Gärung und verschlossen mit einem Sektkorken, der dazu dient, das unvergleichlich größere »Temperament«   im Zaum zu halten. Wenn die Sektkorken knallen freut sich hierzulande neben den Gästen auch der Finanzminister, denn der deutsche Staat erhebt auf Sekt neben der Mehrwertsteuer noch eine Schaumwein-Steuer von derzeit immerhin 1,02 Euro pro Flasche,  womit sich der eine Teil des Preisunterschiedes erklärt.

Der andere liegt ganz einfach in der Qualität. Das sichtbare Zeichen ist – wie im vorliegenden Fall – eine feine »Perlage« , die sich noch lange im Glas abbildet; das »schmeckbare«  hingegen  ein aromatisches, fruchtiges, aber elegantes Bouquet, das auch im Abgang herb bleibt .

Aufgrund dieser Charakteristika ist der »Andrea Biasiotto« nicht nur ein idealer Aperitif, sondern kann von den Antipasti über die Nudeln, den Fisch und /oder das helle Fleisch bis zum Kuchen und Dessert das gesamte Menü begleiten.

2. Rio Maggio – Telusiano 2015

»Telusiano« ist der Name dieses »Falerio Superiore DOC« der »Tenute Rio Maggio«, einem Weingut, das zur Kategorie »piccole aziende con grandi vini« – »kleine Weingüter mit großen Weinen« gehört.

Der Falerio ist ein typischer Wein der Marken, ein Cuvee aus den autochthonen Trauben Trebbiano, Passerina und Pecorino. Für eine »Selezione« wie den »Telusiano« sind diese Trauben selbstverständlich alle DOC, und sie vereinen sich in seinem Fall zu einem Produkt, das am Ende weit mehr ist, als die Summe seiner Einzelkomponenten.

»Unverwechselbar«, das war das erklärte Ziel der Winzer-Familie Santucci, und unverwechselbar ist er geworden. Zusammen mit dem »Granarijs« (siehe Rotweine) avancierte er schnell zum Aushängeschild von »Rio Maggio« – nur verständlich, dass ihm als solchem die besondere Aufmerksamkeit seiner »Eltern« gilt, er eine ganz spezielle Hege und Pflege erfährt.

Die Trauben für den »Telusiano« werden noch im Weinberg handverlesen und in Steigen geerntet. Keine darf mit mehr als 20 kg beladen werden, um den Druck auf die Traube vor der Pressung so gering wie möglich zu halten. Ebenso sanft werden die »Erwählten« weiterverarbeitet. Die Pressung erfolgt in ganzer Traube, und auch beim Most wird noch einmal selektiert.

Ziel und Erfolg dieses überaus aufwendigen Verfahrens ist ein sehr aromatischer Wein von besonderer Finesse und Typizität. Er hat einen leichten Duft von grünem Apfel und ein Bouquet von Weißdorn und frischem, reifen Pfirsich. Er ist würzig und zuerst ein wenig säuerlich im Geschmack, wird im Abgang aber ganz weich mit einem Hauch von Mandel.

Ein idealer Wein zu Fisch und Meeresfrüchten, aber auch zu jungem Käse, Süßspeisen, Kuchen und einer Vielzahl weiterer Desserts.

3. Mainerdo – Barbera d’ Alba 2012

»Von Italiens Sorgenkind zu einem seiner größten Hoffnungsträger« , so könnte man die Entwicklung beschreiben, die der seit dem 13. Jahrhundert im Piemont beheimatete »Barbera« in den letzen 20 Jahren genommen hat.

Ende des vorigen Jahrhunderts war die anpassungsfähige und ertragreiche Sorte mit knapp 50.000 Hektar über das ganze Land verteilter Anbaufläche noch eine der am weitest verbreiteten italienischen Trauben. Das Überangebot führte beinahe zwangsläufig zum Preis-, aber auch Qualitätsverfall, bevor der berüchtigte Methanol-Skandal, bei dem Mitte der 1980er-Jahre billige »Barbera« -Massenware mit Methylalkohol versetzt worden waren, den Niedergang dieses Weines endgültig zu besiegeln drohte. Durch das Ausmaß der Katastrophe wachgerüttelt, ergriffen die italienischen Winzer allerdings die Chance zum Neuanfang und machten einen radikalen Schnitt. Innerhalb kürzester Zeit reduzierten sie die Anbaufläche der »Barbera«-Traube um mehr als die Hälfte auf knapp 23.000 ha, wobei sie im Piemont noch heute rund 50 Prozent aller Reben ausmacht.

»Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne . . ., sagt der Dichter. Bei den rund 2.600 piemonteser Winzern begann man sich rückzubesinnen auf die besonderen Qualitäten der autochtonen Traube, achtete wieder auf sorgfältigen und differenzierten An- und Ausbau und bewirkte damit einen Wandel auf breiter Front. Und in den klassischen DOC-Lagen um Asti, Montferrato und Alba gelingt es einigen wenigen, diese dichten, tiefen, komplexen und langlebigen »Barberas« zu keltern, die sich durchaus mit einem »Barbaresco« messen können, oder wie Angelo Gajas weltberühmter »Barbera d’Alba-Vignarey« sogar mit dem »Barolo« .

Zur Gruppe derer, die nie umzudenken brauchten, gehört die Winzer-Familie Mainerdo, mittlerweile in dritter Generation dem Weinbau »verfallen«. Mit zwei bescheidenen Weinbergen in Neive und Barbaresco legte Großvater Giovanni in Jahre 1920 den Grundstein zu einen Weingut, das aufgrund seiner geringen Größe und der erstklassigen Lagen von Beginn an nur auf Qualität setzen konnte. Nach Jahrzehnten mühevoller Aufbauarbeit verarbeitet Mainerdo heute nicht nur die Trauben der eigenen 12 ha, sondern auch den Ertrag von weiteren 6 ha Rebfläche von Kleinsterzeuger der Region, die stolz darauf sind, den Söhnen und Enkeln des wegen seiner Leidenschaft und Kompromisslosigkeit als Winzer hochgeschätzten »Gioaninet« seit mittlerweile ebenfalls mehreren Generationen ihre 1. Wahl verkaufen zu dürfen.

»Der Winzer muss sich an seinem Basis-Produkt messen lassen«, lautet eine alte Weisheit professioneller Weinkenner. Dieser Beurteilung kann Mainerdo mehr als gelassen entgegensehen, denn sein Basis-Produkt, der »Barbera d’Alba DOC – Sorì San Pietro« ist ein ganz erstklassiger Wein. Die vollreifen Trauben werden Ende September von Hand gelesen. Nach der 15-18tägigen offenen Maischegärung und der Vergärung des Restzuckers, lagert der reinsortige »Barbera d’Alba« für 12 Monate in französischer sowie slowakischer Eiche und reift noch ein weiteres Jahr auf der Flasche.

Das Ergebnis ist ein kraftvoller und doch eleganter, harmonisch runder Wein, gut strukturiert und mit feinen Taninen. Seine Farbe ist kräftig Rot mit purpurnen Reflexen; in seinem Bouquet finden sich Vanille, schwarzer Pfeffer, Cassis und Kirsche. – Alkoholgehalt: 13 % vol. – Lagerfähigkeit: 5-7 Jahre

4. La Fornace – Grappa di Brunello

Zusätzliche Information

Produktinformation:

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